Wie? Schon Oktober?!

Die Zeit rennt wieder wie im Flug! Der Sommer ist vorbei und der Herbst schon voll in der Umsetzung. Die Bäume, Büsche und Weinreben strahlen wieder in ihren tollsten Farben! Noch immer kann ich an unseren Obstbäumen Äpfel und Birnen ernten. Ein tolles Gartenjahr bis jetzt und auch das Wetter spielt im Moment noch mit! Top!

Neben meiner erledigten, wie bereits geplanten Projekte, konnte ich auch wieder einen echt tollen Abend am Fluss verbringen. Mein Bruder Mario hatte mich zu einer „Franky-Revival Angeltour“ eingeladen. Franky war der Ex-Freund meiner Schwester, mit dem wir Jungs in unserer Jugend immer coole Aktionen erleben durften. Spontan anstatt in die Kirche zu gehen, ging es dann sonntags mal zum Nürburgring auf der Nordschleife ein paar Runden drehen, mit dem Schlauchboot über den Rhein oder mal schnell mit 240km/h nach Luxemburg Kippen kaufen. Ein super Typ, der leider viel zu oft von anderen ausgenutzt wurde. 🙁 Die schönsten Erlebnisse hatten wir aber auch zusammen beim Fischen. Daher packten wir unsere Angeln und besuchten eine der Stellen, wo wir damals meist aktiv waren. Das Kondertal an der Mosel. Wir fanden die alte Stelle im selben Zustand vor wie vor 30 Jahren! Irre! Als wäre es gestern gewesen! Tolles Erlebnis war das und wie so oft in diesem Jahr hieß es „back to the roots!“. Was Franky heute macht ist uns nicht bekannt. Hätten ihn gerne dabei gehabt!

(c) Sascha Hulten - www.hulti.de

Wunderbarer Sonnenuntergang an diesem Abend!

Am Ende des Tages hatte ich zwar keinen Fisch gefangen, aber gute Gespräche geführt und das ist wichtig und meine persönliche „Quality time“. Ach ja, meine tolle handgearbeitete Hardy Spinnrute konnte ich auch noch testen dabei. Sahneteil! 🙂 Danke an meinen Bruder für die Einladung und diesen tollen Abend am Wasser!

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Bereit für den Raubfisch!

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Mario fing den einzigen Fisch des Tages… einen tollen Barsch!

Nachdem mein Projekt mit dem Teich, wie aber auch das Erneuern der Bitumenbahnen der Scheune erledigt waren, kam es wieder zu einer inneren Unruhe bei mir. Natürlich ist es toll auch mal nichts zu tun und die Seele im Garten oder am Wasser baumeln zu lassen. Auf der anderen Seite so einfach faul in der Gegend herum zu sitzen ist auch nicht mein Ding. Zwei bis drei Wochen vergingen mit der Apfel- und Birnenernte. Auch hier war gut zu tun. Selten so viele Äpfel und Birnen an unseren Bäumen gehabt. Es war eine Freude diese zu ernten! Meine Lady machte daraus tollen Gele und leckeren Saft. Den Rest haben wir eingelagert.

Es kam dann so wie es kommen sollte. Meine Mutter äußerte den Wunsch, wie früher schon ein paar Hühner zu besitzen. Da ich im Sommer ja die Treppe zu ihrem Dachgarten neu gebaut hatte, konnte der vorhandene Platz für ihren Wunsch genutzt werden. Alles wunderbar! Die Hühner kamen und bums war bei uns auch der Wunsch geboren welche zu besitzen! Oh ja und hat man sich dann mal was in den Kopf gesetzt und man ist von seinem Vorhaben überzeugt, dann gibt es kein Halten mehr.

Für ein paar Hühner so viel Aufwand??? So hätte ich früher gedacht! Es fing mit der Planung an. Wo haben wir genügend Platz für das Federvieh. Pro Huhn sollte ja 10qm² Freiraum eingeplant werden.  3-4 Hühner sollten es für unseren kleinen Streichelzoo werden und ein paar Kaninchen für die Kids. Einen Außenbereich mit Durchbruch in die Scheune konnten wir als geeigneten Platz feststellen. Alles zusätzlich gegen Nager und Räuber von außen gesichert. Als nächstes wurden die Ausgaben für das Material berechnet und Preise verglichen.  Zu diesem Zeitpunkt wurde mir langsam klar, auf was für ein umfangreiches Projekt ich mich dort eingelassen hatte. Erst als wir dann die putzigen Kaninchen vor Ort hatten bemerkten wir, dass wir besser eine weitere Stallung innerhalb der Scheune bauen sollten. Ist ja nicht der Burner sich in Hühnerkacke zu setzen, wenn man den putzigen Pelzträgern ihre Streicheleinheiten geben möchte.

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Klappfenster eingebaut. Sollte mit der LED Innenbeleuchtung ausreichen.

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Innerhalb der Scheune entstand ein zweiter Raum, der Übergriffe durch Mader, Dachs und anderen Räubern standhalten muss. Hier ziehen sich die Hühner zum Schlafen zurück oder wenn es draußen zu ungemütlich wird. In diesem Raum gibt es auch einen weiteren Bereich für die Kaninchen, die aber über die selbe Öffnung in das Außengehege gelangen können wie auch die Hühner. Nach Fertigstellung der Stallungen ging es dann in den örtlichen Raiffeisen-Markt (Achtung Werbung!) um die restliche Ausstattung zu kaufen. Wasserautomat, Futterautomat, Wandhalter für Heu, Hühnerfutter, Legefutter, Heu, Einstreu und noch weitere Dinge. Zum Glück hatte ich den Anhänger dabei. Danach ging es in den Baumarkt um Elektromaterial für Strom- und Lichtleitung zu kaufen.

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Nach der Fertigstellung der Stallungen hatten wir uns ein wenig Urlaub verdient. Es ging (oh Wunder) wieder mit den Kindern nach Nordholland. Dieses Mal ging unsere Reise nach Bovenkarspel, wo ein großzügiges Chalet mit einer guten Ausstattung und einem genialen Blick auf das Markermeer auf uns wartete. Super Location kann ich nur sagen! War eine gute Entscheidung!

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Was ein genialer Ausblick auf das Markermeer!

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Das Wetter war uns wohlgesonnen. Die nächsten Tage konnten wir von unserem Heimathaus aus die Gegend erkunden, wie aber auch alt bekannte Orte besuchen. Neu zu unserer Wunschliste der zu besuchenden Orte kam das Dampfmaschinen Museum in Medemblik und auch die 180 Kilometer entfernte Seehundstation in Pieterburen hinzu.

Unser erstes Ziel war neben dem lange schon ersehnten Spaziergang am Meer das Dampfmaschinen Museum in Medemblik.
Das Museum befindet sich in einer Dampfmaschinen-Pumpstation Medemblikker Polderdeich. Von außen schon sehr interessant anzusehen, von innen dann mit genialer alter Dampftechnik bestückt. Ein Freude für alle Liebhaber!

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Es war für uns Jungs schon sehr beeindruckend diese wunderbaren alten Maschinen anzuschauen und einige davon live in Aktion beobachten zu können. Wir waren an einem Dienstag dort und eine der ersten Besucher. So hatten wir fast permanent einen ehrenamtlichen Mitarbeiter des Museums an unserer Seite, der uns die komplette Technik erklären konnte! Für die Kinder gab es eine Schnipseljagd, bei denen Fragen zu den Exponaten zu beantworten waren. Am Ende bekamen die Kids dann eine Urkunde! 🙂  Für uns ist auf alle Fälle ein Wiederbesuch eingeplant. Laut Informationen der Mitarbeiter arbeitet die Pumpstation drei Monate im Jahr unter Volldampf! Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Richtig geniale Sache!

Weitere Informationen findet Ihr auf der Webseite > Nederlands Stoommachinemuseum

Der nächste Besuch war die Seehundstation in Pieterburen.
180 Kilometer vom Urlaubshaus entfernt. Der Weg ist das Ziel! So war es dann auch. Die Fahrt bis zum Zielort war, abgesehen von der Fahrt von Kreisel zu Kreisel, landschaftlich sehr angenehm. Viele alte Dörfer und Bauernhöfe zu Gesicht bekommen. Toll war´s! Peterburen liegt am nordöstlichen Rand von Holland. Kurz überlegten wir uns noch die Insel Borkum zu besuchen, aber das Wetter wollte nicht so wie wir wollten. Also ging es direkt zur Seehundstation!

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Die Seehundstation hatten wir mal in einem Bericht über Nordholland bei MareTV gesehen. Wollten schon die letzten Jahre dort hin. In diesem Jahr konnten wir uns von der großartigen Arbeit des Teams überzeugen und unseren Kindern die Problematik durch die vorhandene Ausstellung erklären. Toll, dass es solche Stationen in vielen Ländern gibt. Ja, gibt´s auch in Deutschland… ich bin aber lieber in Holland unterwegs. 😉

Zur Webseite geht es hier: Seehundstation in Pieterburen

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Den Rest der Woche verbrachten wir am Meer. Entspannung pur!

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Es war wieder eine wunderbare Woche in Holland! Viel Spaß gehabt und tolle neue Sachen erlebt. Im November geht es wieder in die Niederlande. Wie bereits in einem anderen Blogeintrag berichtet, gibt es in einem großen Bau- und Blumenmarkt auch dieses Jahr wieder eine geniale Weihnachtsaustellung! Hier: Tuincentrum de Boet in 1718LN Hoogwoud. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und selbst ein Wochenende am Meer ist sehr erholsam. Aber auch das großartige Rijksmuseum in Amsterdam wird mit dazu gehören. Ich werde berichten!

Beste Grüße,
Hulti

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Hulti

•Blogger•Gärtner•Heimwerker•ultimativer Drachenbändiger.

2 Antworten

  1. Mario Hulten sagt:

    Bruder… mal wieder ein superschöner, informativer und toll zu lesender Blogeintrag von Dir! Weiterhin viel Spaß und Erfolg bei allem was Du tust und anfasst!
    Freue mich auf die nächste Tour mit Dir ans Wasser! 😊😊😊😊👍🏼

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