Persönlicher Jahresrückblick

2018… ein Jahr, welches es tatsächlich in sich hatte. Viel Sonne, ein wenig Schatten. Oberflächlich betrachtet „wieder“ eines meiner besten Jahre.

In der Tat fing es schon sehr abwechslungsreich bei mir an. Interessante Projekte auf der Arbeit, wie aber auch bei mir zu Hause. Alle wunderbar und mit Bravour umgesetzt. Mitte des Jahres einen tollen Teich angelegt, Garten umgestaltet, ein Außengehege für Hasen und Hühner gebaut inklusive 2 Wohneinheiten für beide Tiergattungen in der Scheune errichtet. Ein Dach neu gedeckt und zwischendurch immer wieder an die Nordsee gefahren. So liebe ich mein Leben!!!


Jahresrückblick: Strand in Petten (Nordholland) Foto: (c) Sascha Hulten

Ein schönes Weihnachtsfest konnte ich zusammen mit unserer Großfamilie  „The Hulten Clan“ im Haus meiner Mutter feiern. War wieder eine schöne Möglichkeit alle an einen Tisch zu bekommen. Es gab leckeren Braten, Döppekooche, Kartoffel- und Bohnensalat. Mein Bruder Mario sorgte zusätzlich noch für das passenden Getränk! Die Kinder hatten mit ihren Geschenken wieder richtig viel Spaß! Ein gelungener Abend! Danke dafür an alle Beteiligten! 🙂

Jahresrückblick (c) Sascha Hulten

Zwischendrin aber dann immer wieder Schicksalsschläge erlitten. Ein sehr gut befreundetes Ehepaar, mit denen wir seit vielen Jahren in Kontakt standen, erkrankten an Krebs und verstarben kurz hintereinander und jetzt, ein paar Tage vor Weihnachten wurde die 16 jährige Tochter der Schwester meiner Frau vom Auto überfahren. Das sind dann so Dinger die checkst du einfach nicht. Warum nur? Kann man nicht einmal ein ganz normales, erfolgreiches Jahr erleben, ohne immer wieder seelische Einschläge zu kassieren?

Jahresrückblick (c) Foto: Sascha Hulten

Gesundheitlich
hatte ich in diesem Jahr auch eine seltsame Erfahrung machen müssen. Mitte Juni fing es an… das große Vergessen! Die Monate davor waren schon auffällig. Ich konnte mir einfach nichts mehr merken und jede kleine Info musste ich mir aufschreiben. Höhepunkt dieser Geschichte war, dass ich ein Navi benötigte um von der Arbeit nach Hause zu kommen und mich in meiner Geburtsort Koblenz einfach so verlief.
Darauf folgten dann einige Untersuchungen und ich landete zuletzt beim Neurologen, der mit mir ein paar Tests machte, organisch jedoch nichts feststellen konnte. Es kam jedoch heraus, dass ich mir beim Tod meines Vaters im Vorjahr ein fettes Trauma zugezogen hatte. Hintergründe dazu findet man auch hier im Blog. Klar hatte ich noch nichts verarbeitet. Ich gab mir selbst, trotz aller Angebote meines Arbeitgebers, keine Zeit dazu. Das war mein Fehler. Mein Kopf war voll mit Informationen, zu voll um weitere Informationen überhaupt speichern zu können. Das Kurzzeitgedächtnis funktionierte nicht mehr und auch gewisse Informationen aus weiter Ferne waren nicht mehr abrufbar. Tolle Wurst!

(c) Foto: Sascha Hulten

Jetzt, mit ca. 4 Monaten Abstand zur Diagnose und mit den damals besten Tabletten, die ich je geschluckt habe, geht es mir unglaublich gut! Kein Vergleich zu vorher. Die erfolgreichsten Momente im Arbeitsleben feierte ich genau in diesen 4 vergangenen Monaten. Irre was so ein Trauma hervorbringen kann. Hätte ich dieses nicht behandeln lassen, dann wäre ich jetzt nicht mehr auf dieser Welt. Danke an dieser Stelle an meine Familie und meine Kollegen, die immer an mich geglaubt haben und das passende Feedback für mich hatten. Noch nie so ein geiles Team erlebt!

Im neuen Jahr geht´s für mich weiter in die richtige Richtung. Für 2019 sind schon diverse Weichen gestellt. Mit neuen Zielen im Fokus, einer Packung Humor und Schalk im Nacken, geht es nun munter ins erste Quartal des Jahres 2019.

Passend zum Jahreswechsel noch ein paar Punkte,
die mich in den letzten Wochen und Monaten bewegt, verwundert, wie aber auch verärgert haben. Natürlich alles mit einer Portion Humor betrachtet.

Ich bin ja wie die meisten die mich persönlich kennen ein stets ausgeglichener Mensch, der nie Ärger empfindet und auch niemals nur ein böses Wort in seinen Mund nehmen würde. Ich habe mich unter Kontrolle. Auf alle Fälle hier im Blog! 😉 Auch sonst bin ich relativ cool was meine Umgangsformen auch in Extremsituationen angeht. Aber trotzdem muss ich nach bestimmt 20 heiteren Blogeinträgen mal den Bösen raushängen lassen. Es sei mir gegönnt und das kommt ganz sicher von Herzen kann ich euch sagen! Danke für Euer Verständnis vorab! Gute Unterhaltung kann ich nur sagen!

Fuß-Foto-Storys auf Instagram
Leute, was ist nur los in eurer Welt? Es mehren sich Unmengen an Fotos, wo Instagram Nutzer Fotos von ihren Füßen machen! Wären da jetzt im Grunde nur die Füße drauf, würde ich sagen: „Hat abgedrückt und der Grund für das Onlinesetzen ist nur ihm/ihr bekannt. Pfeife halt!“ Fehler können passieren! Aber es wird ja noch viel schlimmer! Die Damen (weniger Herren) fotografieren ihre Käsemauken zusammen mit Obst, Gemüse, Schokolade, Kaffeetassen und alles, was normaler Weise nichts neben den Füßen zu suchen haben. Esswaren, wie auch Getränke sollten schon in einer Umgebung fotografiert werden, wo sie mit den Füßen oder anderen menschlicher Soft- bzw. Hardware nicht zusammen kommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Füße zum Zeitpunkt des Fotos tatsächlich gewaschen waren. Für den Betrachter (abgesehen mal von Fußfetischisten), ist eine solche Darstellung geschmacklos oder/und abstoßend. Selbst wenn die Füße gewaschen wären, was ist das nächste NO GO was Popularität genießen wird? Männer packen ihr „Ding“ aus, legen ihn auf den Tisch, zusammen mit einem Croissant und einer Tasse Kaffee und texten noch kurz ein „Guten Morgen Welt, man bin ich heute cool!“ darunter? Noch alles klar im Oberstübchen oder denkt ihr wirklich das wären ästhetische Fotos? Natürlich gibt es auch hübsche Damenfüße. Ich finde jedoch hübsche Gesichter weit aus ansprechender als die Dinger da unten am Bein, die den ganzen Tag unter Ausdünstungen leiden. Hört auf mit dem Müll sonst schicke ich euch täglich meinen Mageninhalt an eure Postadresse. 🙂

Jahresrückblick (c) Foto: Sascha Hulten

Facebook Marketplace = Sperrmüll und überteuerte Preisvorstellungen
Äußerst lächerlich wirkt auf mich ein großer Teil an angebotener Ware in meinem Einzugsbereich. Da werden gebrauchte Alu-Felgen zum Neupreis angeboten, uralte Konsolenspiele, Bohrmaschinen und EDV Zubehör zum UVP, wie aber auch Sperrmüllartikel zu einem Preis wo man glauben möchte, der Anbieter sammelt für ein Benefiz Projekt und hat nur vergessen es dabei zu schreiben! Alles in allem eine Plattform, die ich mir nur zum Lachen oder zum Wundern anschaue, besonders wenn mir bekannte Personen versuchen aus Scheiße Geld zu machen! 🙂
Ich habe schon viel Mist gesehen und viele Verkäufer, die scheinbar ihr Urlaubsgeld auf Teufel komm raus erwirtschaften müssen. Ich spare mir die Zeit solche Helden anzuschreiben und um einen realistischen Preis zu fragen. Entweder bekommt man eine patzige Antwort oder es kommt überhaupt nichts dabei raus. Da kaufe ich lieber NEU und mit Quittung. (Achtung Werbung…)

(c) Foto: Sascha Hulten

Müllabfuhr und Sperrmüll… je besser die Gegend, umso größer die Attention.
Diese verkackten Geldgeier von Müllentsorgungsunternehmen! Warum, wird in meiner Erläuterung jetzt klar. Meine Mutter wohnt in einem Ortsteil von Koblenz. Ehrenbreitstein schimpft sich das (mittlerweile) Ghetto. Obwohl sich hier einige „Künstler“ angesiedelt haben, herrscht in einigen Straßen des Ortes das Faustrecht. Die Helfensteinstraße ist eine davon. Hier wird für die Mieter, meist arme ausgebommte Asylbewerber oder deutsche Mitbürger mit Arbeitsunlustbescheinigung, die rund um die Uhr angetrunken ihre laute Musik bei geöffneten Fenstern hören, ihre High-Class Selfies um die Welt schicken und permanent ihre Luxusautos vor der Türe im Parkverbot stehen haben, alles getan! Natürlich sind hier auch bulgarische Bettelbanden und andere Betrüger, Drogenjunkies am Chaos dieser Straße beteiligt. Aber hier ist es total egal ob angemeldeter Sperrmüll 2qm³ oder 10qm³ Größe hat. Wenn einer Sperrmüll vor die Türe stellt, hat die ganze Straße noch etwas im Keller, was munter dazu gestellt wird! Der Dreckshaufen wird auch abgeholt! Was soll die Stadt auch anderes machen?!  Bei uns hier oben im schönen Hüllenberg bei Neuwied natürlich ganz anders. Hier wohnen nur wohl erzogene Menschen, die man sichtlich ordentlich melken kann! Hier regiert nicht das Faustrecht. Hier regiert die Bürokratie! Ist so! Mir jetzt mehrfach passiert. Ich melde Sperrmüll an, nach der Abholung steht ein großer Teil noch am Straßenrand. Also alles wieder rein in die Scheune und Anruf bei dem Entsorger. Teppichreste gehören nicht zum Sperrmüll! Bitte was?! Teile eines Holzzaunes (neu und ohne Anstrich!) auch nicht, eine alte Holztüre wird auch stehen gelassen, 2 Elektrogeräte die nicht von mir waren, durfte ich nun auch in meiner Sammlung aufnehmen, weil natürlich nicht von mir angemeldet und der nächste Termin liegt in weiter Ferne. Was bleibt mir also anderes übrig, als die stehengebliebenen Dinge in meinen Anhänger zu laden und gegen Gebühr beim Entsorger abzugeben. Ich gehe ja arbeiten… ich habe ja das Geld locker sitzen! Oder sollte ich meinen Müll jetzt besser zu meiner Mutter nach Ehrenbreitstein fahren und dort einfach in der Helfensteinstraße abstellen? Dort ist es für alle kostenlos. Man benötigt nicht einmal einen Termin! Das Ordnungsamt kümmert sich schon darum. Findet den Fehler!!!! Hier stinkt es doch ganz gewaltig! Und da wundern sich die Damen und Herren warum es Menschen gibt, die ihren Müll im Wald oder auf Parkplätzen entsorgen?! Ich finde diese Vorgehensweise natürlich nicht gut, aber wundern tut mich das nicht! Die ehrlichen Bürger dieses Landes bezahlen immer mehr und immer mehr. Wir halten die Klappe und passen uns an. Der Rest des nicht arbeitenden Volkes kann machen was es will. 🙁

Jahresrückblick (c) Foto: Sascha Hulten

BAUHAUS Neuwied und die nicht eingepflegten Sonderpreise. „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (Achtung Werbung…)
Ich als Heimwerker und Hausmeister meines Anwesens, mit den vielen Projekten innerhalb eines Jahres, habe mir das Bauhaus als Lieferant ausgesucht. Auswahl und Qualität stimmt halt für meine Ansprüche. Nur vielen Mitarbeitern dort fehlt die Kompetenz ihre eigenen Prozesse zu verstehen bzw. diese richtig umzusetzen. Da helfe ich als Kunde gerne weiter! Besonders gut zu sehen bei Sonderangeboten, die zwar in der Abteilung schon ausgezeichnet, aber noch nicht im Kassensystem eingepflegt wurden! Dabei sollte klar sein, dass eine Auszeichnung erst erfolgen sollte, wenn die Preise auch wirklich im System hinterlegt sind.  Meine geringe Freizeit möchte ich natürlich relativ hochwertig verbringen. Auch beim Einkauf! In meinem Fall war das wirklich innerhalb von 5 Einkäufen auch 5 Mal Probleme an der Kasse. Auf Nachfrage innerhalb der Abteilung, warum man denn nicht die Prozesse einhalten würde, reagierte die Verkäuferin patzig und unprofessionell. Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten war nicht der Fall. Auch war wenig Fachwissen zum Produkt vorhanden. Da mir diese Verkäuferin schon im Vorfeld negativ aufgefallen war (das Arbeiten hat diese wahrlich nicht erfunden, Privatgespräche waren wichtiger als Kundengespräche usw. usw. > bin halt ein guter Beobachter!) konnte darauf nur eine inhaltlich passende Beschwerde an deren Zentrale erfolgen. Oh Wunder! Jetzt stimmen die Preise! Mal sehen wie lange dieses anhalten wird. Manchmal hilft es ein paar Stufen höher zu eskalieren, wenn man in Zukunft für sein Geld und seine kostbare Zeit das bekommen möchte, was man als Kunde tatsächlich auch verdient hat! Auch wenn man jetzt im Aufenthaltsraum des Baumarktes mein Gesicht als Dartscheibe benutzt… das war es mir Wert! 🙂 Früher aufstehen Jungs und Mädels… nicht mit Papa!

Aldi-Süd und sein „Beef Maker“ (Achtung Werbung…)
Ja, ich weiß. Ein preiswertes Gerät, einfach verarbeitet, aber ich will das Ding ja nicht in einem Porsche einbauen! Also wollte ich mir ein solches Teil aus dem Angebot zulegen. Ein tolles Gerät, mit welchem man in kürzester Zeit wunderbare Steaks zubereiten kann. Für ca.150 Euro ein Schnäppchen. Aldi Süd hatte ein solches in KW50 im Angebot. Meine bessere Hälfte ging am Tag des Angebotes als erste Person in den Laden und direkt an die Kasse, wo man laut Information sich für eine Bestellung melden sollte. Doch leider, 2 Minuten nach Eröffnung der Filiale, waren alle Geräte bundesweit ausverkauft. Wie kann das sein? Ich vermute mal, dass in anderen Filialen bereits eine Minute nach Eröffnung an diverse E-Bayer die Teile im 10er Pack verkauft wurden. Schaut man nämlich mal bei E-Bay rein, so wird das selbe Gerät für fast den doppelten Preis von Privatanbietern verkauft. Tja, dann werde ich wohl noch auf meinen Beef Maker verzichten müssen, dafür aber als „Beef Maker“ in deren Einkaufsabteilung anrufen und um eine Privataudienz (notfalls auch mit Megafon vorm Hauptgebäude!) bitten. Kurz vor dem Fest der Liebe mich so zu verarschen…. das darf nicht ungestraft bleiben. Einen passenden Beitrag zum Thema und ein Video zum Gerät gibt es hier: Beef Maker Aldi-Nord – Beitrag von Chip.de September 2018

Das war jetzt mal genug „Beef“ und „auf die Fresse“ von meiner Seite.
Ich wünsche allen Lesern und Freunden meines Blogs einen guten Rutsch ins neue Jahr! Viel Erfolg und Gesundheit für 2019!

Beste Grüße, Hulti 😉

Jahresrückblick (c) Foto: Sascha Hulten

Hulti

•Blogger•Gärtner•Heimwerker•ultimativer Drachenbändiger.

2 Antworten

  1. Mario Hulten sagt:

    Mal wieder ein gelungener Blogeintrag!
    Ja! Wahre Worte Bruder! 😊😊😊👍🏼

    Ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein gesundes, erfolgreiches und frohes neues Jahr 2019!
    (Der Lieserbach erwartet uns! )
    😊👍🏼

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