Frühlingsboten unterwegs…

Und wieder sind wir ein Monat älter… es ist Februar!

Das Jahr ist noch jung, die Welt da draußen noch im Winterschlaf und trotzdem kommt ein Hauch von Frühling auf. Unsere Tulpen fingen bereits im letzten Jahr schon an ihre Köpfe aus dem Erdreich zu strecken als wollten sie uns sagen, es gibt auch ein Leben nach dem Dezember! Es ist schon immer wieder toll beobachten zu können, wie sich die Natur jedes Jahr aufs Neue erfindet und die bereits vergessene Pflanzen und Gewächse aus dem Vorjahr wieder zum Vorschein kommen. Langsam sollte ich jedoch mal aufschreiben, wo und in welcher Ecke ich etwas gepflanzt habe. Wie oft kam die Frage auf: „Ich habe noch 2 Packungen Tulpen gefunden… wohin? Ach ja, hier ist noch eine freie (???) Ecke“. Es ist zwar immer wieder für eine Überraschung gut, wo überall plötzlich Tulpen und andere Zwiebeln anfangen zu wachsen, es erschwert jedoch zügig arbeiten zu können weil man dauernd ein schlechtes Gewissen hat, mal gerade ein paar spezielle Tulpenzwiebeln mit einem Spatenstich ins Nirvana zu befördern.  Auf alle Fälle werde ich dieses Jahr über diesen Wildwuchs Herr werden müssen und alle Bereiche katalogisieren.

Hier mal ein paar der Gartenfiguren und Pflanzbehälter aus Beton. Diese hat meine bessere Hälfte produziert und diese werden 2018 unsere Beete schmücken… und es werden immer mehr! 🙂

Hase in Pflanzbehälter aus Beton (c) Sascha Hulten Oma und Opa aus Beton (c) Sascha Hulten

Pflanzbehälter aus Beton (c) Sascha Hulten

Sonst war ich schon schwer aktiv an den letzten Wochenenden was den Garten angeht. Die ersten richtigen Sonnenstrahlen für dieses Jahr konnte ich vor einer Woche Samstag richtig schön ausnutzen. Alles wozu ich im Garten die letzten 2 Monate keine Lust hatte, bin nämlich ´ne Frostbeule, konnte ich innerhalb von 10 Stunden erledigen. Wobei es kein einfacher Start in die neue Gartensaison für mich war. Ich dachte nämlich tatsächlich mit einer vollen Schubkarre bewaffnet eine über einen Bach führende Bohle betreten zu müssen, die seit 4 Monaten den Witterungsverhältnissen ausgesetzt war. Der erste Schritt auf dieses Stück Holz ging dann richtig nach hinten los und beförderte mich in Bruchteilen von Sekunden mit dem Hintern ins feuchte Nass des Baches. Wäre an sich ja kein großes Problem gewesen, aber ich rammte mir den Griff der vollen Schubkarre mit voller Wucht in die Achselhöhle. Ich bin dann mal kurz liegen geblieben… immer wieder schön, wenn dann der Schmerz nachlässt! Der Rest des Tages lief dann aber unfallfrei und ich konnte alles auf Vordermann bringen. Einige neue Projekte konnte ich mir für 2018 zusätzlich auf die To-Do-Liste schreiben. Gartenmauer neu verputzen und eine richtige Brücke über den Bach bauen sind zwei dieser Projekte.

Neuwied Feldkirchen (c) Sascha Hulten

Das Festival der Currywurst…

in Neuwied, war auch in diesem Jahr wieder super besucht! Ich hatte ja bereits 2 Wochen vorher angefangen meine Diät ein wenig strenger umzusetzen. So konnte ich dann am besagten Wochenende ganz leckere Currywürste und andere Köstlichkeiten probieren. Wobei ich persönlich ja nichts von dem bescheuerten Wahn der halbstarken Bevölkerung halte, sich unbedingt mit den schärfsten Soßen als „Scoville-Held“ feiern zu wollen, um sich ein paar Stunden später via Facebook dann mädchenhaft über Magenschmerzen zu beschweren. Das hat meiner Meinung nach nichts mit guten Geschmack zu tun. Wenn die Leute wirklich was leisten wollen, einmal durch den Rhein schwimmen. Da habe ich Respekt vor! Alles andere ist vorpubertäres Verhalten. Scharf ist schon gut, aber aus dem Alter bin ich eh raus! 😉

So richtig genial waren die Würste und Soßen von LANDWIND. Diesen Stand besuchen wir jedes Jahr um dort die neusten Kreationen probieren zu dürfen. Immer wieder ein Genuss!
Ein wenig „zu viel Wurst“ war es dann schon am Ende des Tages. Auch ohne übermäßiger Schärfe hatte mein von Salat und leichten Gerichten gestreichelter Magen ordentlich Probleme zurecht zu kommen. Aber es war lecker! Ich sage dann mal einfach bis nächstes Jahr!

Festival der Currywurst - Stand von Landwind (c) Sascha Hulten

Festival der Currywurst - Stand von Landwind (c) Sascha Hulten

Festival der Currywurst - Stand von Landwind (c) Sascha Hulten

Festival der Currywurst - Stand von Landwind (c) Sascha Hulten

Back to the roots…

Für 2018 habe ich mir ein paar Dinge vorgenommen die mir richtig Spaß machen werden. Ich bin ja seit dem ich denken kann immer wieder mal mit der Angelrute unterwegs. Eines meiner Hobbys aus der Kindheit. Unendlich viele Stunden hatte ich früher zwischen Schule und Abendessen am Rhein gesessen und mit Freunden zusammen einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser gezogen. Aus sportlicher Sicht war das damals ein Schlaraffenland für uns Angler. Das Abwasser wurde noch ungeklärt in den Rhein geleitet und von daher wusste man ganz genau, dass man ganz sicher nicht ohne einen Fisch zu fangen ins Bett gehen würde. Ringsherum um diese Abwasserrohre tummelten sich tausende von Fische, die nur darauf warteten nach unserem Köder zu schnappen. Natürlich haben wir nie einen dieser Fische gegessen. Dafür war uns das Wasser dann doch zu dreckig. Die Einstellung „Catch and release“ wurde ganz sicher an einer dieser Abwasserröhren ins Leben gerufen. 😉 2018 werde ich diesem alten Hobby von mir wieder mehr Zeit schenken. Der Angelschein ist bereits neu ausgestellt und von meinem Bruder habe ich eine tollen Karpfenrute geschenkt bekommen, die mich sehr an meine Jugend erinnert. Ich freue mich schon extrem darauf wieder mit meinem Bruder am Wasser zu sitzen, auf den Biss der Fische zu warten und dabei über tolle Fangerlebnisse aus der Vergangenheit zu plaudern. Back to the roots halt!

Daiwa Rolle (c) Sascha Hulten

Ich bin gespannt was der Februar sonst noch so bringen wird. Ein paar tolle Landschaftsfotos konnte ich schon einfangen und auch sonst kann ich nicht viel meckern. Klar, von mir aus könnte der Frühling jetzt schon in voller Pracht Einzug halten. Aber wir werden noch ein wenig Winter erleben dürfen. Nehmen wir es so wie es kommt. Es gibt auch innerhalb der 4 Wände einige tolle Dinge die man in der Zwischenzeit noch erledigen kann. Z.B. laute Musik hören und dabei ein paar coole Getränke zu sich nehmen. PROST!!! 🙂

Beste Grüße,
Hulti 🙂

Jägermeister RedBull (c) Sascha Hulten

Hulti

•Blogger•Gärtner•Heimwerker•ultimativer Drachenbändiger.

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